Anfänge der Notfallseelsorge

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Kardinal Lehmann, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Manfred Kock, schrieben 1999 in einem Geleitwort in der Handreichung zur Notfallseelsorge:

"Notärzte und Rettungsassistenten erleben einen dringenden Bedarf an originärer Seelsorge nach Notfallgeschehen. Versuche, Seelsorger in der Akutphase zu erreichen, sind in der Vergangenheit oft gescheitert, so dass sie auch immer seltener angefordert wurden. So blieben Angehörige nach schweren Schicksalsschlägen oft allein.

Hier setzt die Notfallseelsorge als 'Erste Hilfe für die Seele' in Notfällen und Krisensituationen ein. Sie ist Grundbestandteil des Seelsorgeauftrags der Kirche. Sie sieht den Menschen in Not als ein von Gott getragenes, geliebtes und auf Hoffnung hin versöhntes und erlöstes Geschöpf. Seelsorge in Notsituationen nimmt damit ernst, daß bei Menschen in existenziellen Extremsituationen die religiösen und weltanschaulichen Prägungen offenbar werden. In diesen Situationen brechen Sinn- und Wertfragen auf, Schuld- und Theodizeefrage können die Gegenwart überschatten und die Lebenkraft absorbieren."

Pilgerreisen

 

 

Kontakt

Kreisdekanat Kleve
Wasserstraße 1
47533 Kleve
Telefon: 02821 72150
kd-kleve@bistum-muenster.de

Logo Bistum Münster