Wortgottesdienst zur Einführung mit Kreisdechant Propst Johannes Mecking

Peter Bromkamp koordiniert ab April die katholische Notfallseelsorge in den Kreisen Kleve und Wesel. (Foto: Kreisdekanat Kleve / Patrick de Vries)
Yvonne Pohle – neue ehrenamtliche Notfallseelsorgerin (Foto: Kreisdekanat Kleve / Patrick de Vries)
v.l.n.r.: Kreisdechant Propst Mecking, Peter Bromkamp, Pfarrerin Sabine Jordan-Schöler (Koordinatorin der evangelischen Kirche), Yvonne Pohle und Diakon Berthold Steeger, Koordinator der katholischen Kirche bis 2019 (Foto: Kreisdekanat Kleve / Patrick de Vries)
 

Wenn Peter Bromkamp von Polizei oder Rettungsdienst angerufen und zu einer Adresse geschickt wird, dann wird er vor Ort auf Menschen in Ausnahmesituationen treffen. Menschen, die gerade einen Angehörigen verloren haben, oftmals ohne jegliche Vorwarnung, durch einen Unfall etwa. Manche wollen reden, andere schweigen, wieder andere ihre Wut herausschreien. Peter Bromkamp bleibt dabei an ihrer Seite, er ist Notfallseelsorger.

Ab Donnerstag, 1. April 2021, wird der aus Datteln stammende Pastoralreferent die Notfallseelsorge am Niederrhein, also in den Kreisen Kleve und Wesel, koordinieren. In sein neues Amt wurde er am 21. März 2021 in einem ökumenischen Wortgottesdienst in Kevelaer durch Kreisdechant Johannes Mecking eingeführt. Gleichzeitig wurde Yvonne Pohle als ehrenamtliche Notfallseelsorgerin vorgestellt.  „Ich bin sehr dankbar, dass sich die Notfallseelsorge als Zweig kirchlicher Arbeit in den zurückliegenden Jahrzehnten so fest etabliert hat. Notfallseelsorge ist ein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages unserer Kirchen geworden und dies in einem guten ökumenischen Miteinander“, sagte Mecking bei der Einführung.

Bromkamp beschreibt seinen Dienst als „erste Hilfe für die Seele“ für Menschen, denen gerade der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. „Wir sind direkt in die Rettungskette eingebunden und unsere Aufgabe ist es, in den ersten Stunden für die Menschen da zu sein, die gerade eine persönliche Katastrophe erleben“, erklärt er. Dabei spiele es weder eine Rolle, welcher Konfession sie angehören noch, ob sie überhaupt gläubig sind. „Die Menschen sind meistens einfach froh, wenn wir da sind“, hat er erfahren.

Seine Aufgabe als Koordinator der Notfallseelsorge wird es sein, das ökumenisch aufgestellte Team, zu dem viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gehören, richtig einzusetzen und auch den Kontakt zum Rettungswesen, zur Polizei und den Leitstellen zu halten. Erfahrung darin hat er bereits in Recklinghausen gesammelt, wo er die Notfallseelsorge seit fünf Jahren koordiniert.

Quelle: PBM

 

 

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