Projekte aus Ibbenbüren, Bakum und Münster ausgezeichnet/Sonderpreis für Corona-Hilfen

In der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster zeichneten Bischof Felix Genn und Diözesankomitee-Vorsitzende Kerstin Stegemann die Preisträger des diesjährigen Ehrenamtspreises aus. (Quelle: PBM

Coronabedingt fiel die Feier in diesem Jahr zwar kleiner aus, der Größe der Anerkennung tat das keinen Abbruch: Das Bistum Münster und das Diözesankomitee als Vertretung der Laien und Verbände haben ihren diesjährigen Ehrenamtspreis verliehen. Bischof Felix Genn und die Diözesankomitee-Vorsitzende Kerstin Stegemann überreichten die Preise in der Bistums-Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster.

Je eine Laudatio hielten zudem Susanne Deusch vom Diözesankomitee und Markus Nolte, Chefredakteur von „Kirche-und-Leben.de“. Sie hatten gemeinsam mit Stegemann und Generalvikar Klaus Winterkamp die Jury gebildet.

Der erste Preis, verbunden mit 5000 Euro, ging an die Generationen übergreifenden Präventionsprojekte „Wir für Kinder“ und „Stark in die Schule“, eine Initiative der Bürgerstiftung Tecklenburger Land in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren. „Sie richten den Blick auf die, die klein sind und am Rand unserer Gesellschaft stehen und tragen dazu bei, dass sie dennoch nicht chancenlos sind und gestärkt in die Zukunft schauen können“, sagte Deusch in ihrer Würdigung.

Mit dem zweiten Preis und 3000 Euro wurde der „Arbeitskreis Indienhilfe“ in Bakum ausgezeichnet. Er unterstützt Hilfsprojekte für Mädchen, Frauen und an Lepra erkrankte Menschen in Indien. „Die Engagierten helfen denen, die der Hilfe bedürfen und schauen hin, wo andere wegschauen“, lobte Stegemann in ihrer Laudatio. „Sie zeigen ein großes Engagement durch ihre langjährige und intensive Arbeit.“

Den dritten Preis und 2000 Euro erhielt die Studierenden-Initiative „Nightline“ in Münster, ein nächtliches Sorgentelefon für Studierende. „Sie hören zu, Sie zeigen Empathie, Sie beweisen Mitgefühl – davon können Gesellschaft und Kirche gern mehr haben“, sagte Nolte in seiner Rede.
Mit einem Sonderpreis wurden zudem 18 Corona-Initiativen ausgezeichnet. Bischof Genn sagte in seiner Laudatio, er sei stolz auf diejenigen, die sich dabei ehrenamtlich engagierten. „Die 18 ausgezeichneten Gruppen stehen stellvertretend für alle, die gerade vor dem Hintergrund der Corona-Situation für andere tätig wurden und noch tätig sind. Sie stehen stellvertretend auch für sicher ganz viele, von deren Einsatz wir gar nichts wissen, weil er im Verborgenen stattfindet.“

Der Sonderpreis ging an folgende 18 Corona-Projekte: Team Fernsehübertragung Kevelaer; Malteser Hilfsdienst Drensteinfurt; Radioformat „KwieKirche“ Recklinghausen; Nachbarschaftshilfe Waltrop; Corona-Hilfe Oer-Erkenschwick; Charity Projekt Oldenburger Münsterland; KLJB Uedem; KLJB Lüttingen; DPSG Stamm St. Nikolaus Rheurdt; Generationsübergreifendes Projekt „Ostern Onl(e)ine zu Gott“ Recklinghausen; Corona-Hilfsaktion der KLJB Laer; Corona-Projekt www.rheinberg-hilft.de; BridGE-Maskenprojekt Recklinghausen; #feiernwir – Gottesdienst in effata Münster; Corona-Projekt der Frauen aus dem Diözesanverband der KAB Münster; Corona-Projekt "Rhede2gether" der Messdiener St. Gudula; Corona-Projekt "Ein Leuchtfeuer in trüber Zeit" Dülmen-Hiddingsel; Messdiener-Hilfsaktion für Menschen der Risikogruppe des Corona-Virus, Kamp-Lintfort.
Videos über die vier Preisträger-Gruppen gibt es im Internet www.kirche-und-leben.de.

Quelle: PBM

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