Fensterzyklus des Künstlers Karl-Martin Hartmann ist nun komplett

Bischof Dr. Felix Genn (links) segnete gemeinsam mit Pastor Alois van Doornick die Fenster. Im Hintergrund steht der emeritierte Erzbischof von Hamburg, Dr. Werner Thissen.
(Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)

In einem festlichen Gottesdienst, den auch der emeritierte Hamburger Erzbischof Dr. Werner Thissen mitfeierte, hat Bischof Dr. Felix Genn gemeinsam mit Pastor Alois van Doornick zwei neue Fenster in der Kalkarer St.-Nikolai-Kirche gesegnet. Mehr als 20 Jahre nach den ersten Planungen ist damit der Fensterzyklus des Künstlers Karl-Martin Hartmann vollendet. Bischof Genn dankte dafür nicht nur dem anwesenden Künstler, sondern allen, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder für die Ausstattung der Kirche mit den modernen Fenstern eingesetzt haben.

Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Ludger Braam, an die ersten Planungen. Dabei dankte er auch Erzbischof Thissen, der in seiner damaligen Funktion als Generalvikar im Bistum Münster das Projekt „angestoßen und ständig begleitet“ habe. Außerdem dankte er ausdrücklich den Handwerkern der beteiligten Werkstätten, in denen die Fenster gefertigt und durch die sie eingebaut wurden. Zudem überbrachte er einen Gruß von Ministerpräsident Armin Laschet, der aufgrund der Feiern zum Tag der deutschen Einheit nicht nach Kalkar kommen konnte.

Die Nikolai-Kirche sei, betonte Bischof Genn, „ein Schatzkästchen des Niederrheins, eine richtige Perle“, die er immer wieder gerne besuche. Es sei bewegend, die 500 Jahre alten Schnitzaltäre zu betrachten, die davon zeugen, dass es bereits in dieser Zeit ein hohes bürgerschaftliches Engagement für die Kirche gegeben habe. „Die Bürger haben investiert, um diesem Raum eine solche Ausstattung zu geben“, betonte er. Und in der heutigen Zeit sei dieses Engagement noch immer zu erleben. „Den Menschen ist es wichtig, in diesem Raum das Leben mit einer anderen Dimension in Beziehung bringen zu können“, sagte der Bischof.

Die Altäre mit ihren detaillierten figürlichen Darstellungen stammten aus einer Zeit, „als das Christentum die gestaltende Kraft war“, erklärte Genn. „jeder konnte sich mit einer der Personen, die in den Altären zu sehen sind, identifizieren.“ Nun, in der Moderne, zeigen die Fenster abstrakte Formen und Farben, die ebenfalls einladen zum Betrachten und Nachdenken. „Ob religiös oder nicht, können die Menschen von diesen Farben und Formen angesprochen werden.“ Die ganze Schöpfungswirklichkeit sei in ihnen zu sehen, bis hin zum kleinsten Elementarteilchen: „Das ist großartig“, sagte Bischof Genn mit Nachdruck. „Ich wünsche Ihnen“, wandte er sich an die Gemeinde und insbesondere an diejenigen, die Besucher durch die Kirche führen, „dass Sie Menschen begegnen, die etwas spüren von der Kraft des Lichtes, für das die Kirche ein Fenster sein soll."

Quelle: PBM

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