Mehr als 600 Jugendliche kommen zum Messdienertag an der Gaesdonck

Sport und Spaß stehen beim Messdienertag auf dem Programm – wie schon bei einem „Danke-Tag“ am Xantener Dom soll auch wieder Bullenreiten angeboten werden. (Archivfoto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)

Ein „Danke-Tag“ für Mädchen und Jungen aus den Kreisen Kleve und Wesel!
Am Wochenende stehen sie stellvertretend für die Gemeinde am Altar, tragen Kerzenleuchter, schwenken Weihrauch oder bringen Brot und Wein zum Pfarrer. Viele treffen sich auch wochentags zu Gruppen- oder Leiterrunden, sie engagieren sich, packen mit an. Messdienerinnen und Messdiener sind auch am Niederrhein nicht aus der Kirche wegzudenken.
Für ihren unermüdlichen Einsatz sollen sie mit einem „Danke-Tag“ belohnt werden. Und die Resonanz ist groß, wie Cornelius Happel, Spiritual an der Gaesdonck, freudig berichtet. Mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, um am Samstag, 31. August 2019, auf dem Gelände der Gaesdonck einen gemeinsamen Messdienertag zu erleben. Organisiert wurde dieser von einem Team der Gaesdonck gemeinsam mit dem Regionalbüro West, das im Bistum Münster für die Jugendarbeit am Niederrhein zuständig ist.
Maximiliane Decker, Mitarbeiterin im Regionalbüro: „Schön ist, dass die Messdiener aus so vielen unterschiedlichen Orten zur Gaesdonck kommen. Wir haben Anmeldungen aus Kamp-Lintfort, Moers und Wesel ebenso wie aus Straelen, Kranenburg und Emmerich, um nur einige der Orte vom ganzen Niederrhein zu nennen.“ Das sei, glaubt sie, auch für die Messdiener ein schönes Signal: „Oft kennt man nur die eigene Pfarrei und macht sich gar nicht bewusst, wie viele Messdiener es allein hier im Umkreis tatsächlich gibt. Das kann ermutigend sein wenn man merkt, dass man eben nicht nur eine kleine Gruppe ist, sondern Teil von ganz Vielen am Niederrhein.“
Regionalbüro-Leiterin Simone Althoff betont, dass es wichtig sei, den Dienst der Jugendlichen anzuerkennen: „Es ist ja nicht selbstverständlich, dass sie teils täglich so viel in den Pfarreien leisten, das wollen wir positiv bestärken.“ Beim Messdienertag stehen den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten offen, bezahlen müssen die Teilnehmer, von der Anfahrt abgesehen, nichts. Nach einem gemeinsamen Kennenlernen gibt es sportliche Angebote, die Möglichkeit, kreativ zu werden oder sich im Café zu unterhalten. Angekündigt hat sich auch Weihbischof Rolf Lohmann, der mit den Messdienern ins Gespräch kommen möchte. Er betont: „Ich freue mich auf die Begegnung mit so vielen Jugendlichen. Mit ihrem Engagement sind sie die Zukunft nicht nur unserer Kirche, sondern unserer ganzen Gesellschaft. Deshalb ist es mir ein Anliegen, ihnen an diesem Tag auch ganz persönlich ,Danke‘ zu sagen.“ (pbm/cb)

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