Rund 45 ehren- und hauptamtlich Engagierte aus den Pfarreien, Einrichtungen, Pastoralen Räumen und katholischen Verbänden kamen zur Kreisdekanatskonferenz nach Kevelaer.
Ein zentraler Punkt des Abends war die Wahl der Delegierten in das Diözesankomitee. Mit deutlicher Zustimmung wurden Elisabeth Pasedag aus Kleve-Kellen, Edmund Raadts aus Kleve-Materborn und Cornelia Graßhoff aus Issum-Sevelen erneut als Vertreterinnen und Vertreter des Kreisdekanates in das Diözesankomitee gewählt. Sie bilden damit weiterhin die Stimme des Kreisdekanates auf der diözesanen Ebene.
Zentraler inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz war das Thema „Vernetzte Dezentralität“ – ein Ansatz, der angesichts personeller und struktureller Veränderungen in der katholischen Kirche zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unter der Leitung von Dr. Andrea Spans vom Katholischen Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve diskutierten die Teilnehmenden, wie die Pastoralen Räume künftig enger zusammenarbeiten und Ressourcen vor Ort gemeinsamer nutzen können. In Kleingruppen wurden Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht. Deutlich wurde: Viele Gemeinden entwickeln bereits kreative Formen der Kooperation; zugleich bestehen Herausforderungen – etwa bei der Koordination, bei Kommunikationswegen und beim Zugang zu fachlicher Unterstützung. Aus den Rückmeldungen entstand ein differenziertes Bild darüber, welche Unterstützung Pfarreien und pastorale Räume künftig benötigen.
Zum Abschluss betonte Patrick de Vries als Geschäftsführer des Kreisdekanats die gemeinsame Verantwortung der kirchlichen Einrichtungen im Kreis: „Kreisdekanat, Bistum und Bildungsforum stehen bereit, um die lokalen Akteure zu begleiten und zu stärken. Vernetztes Arbeiten ist ein zentraler Schlüssel für eine lebendige Kirche vor Ort.“
Foto/Text: Kreisdekanat Kleve
31.03.2026