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„Kleiner Katholikentag“ an und in der Jugendkirche in Hasselt

Der „Kleine Katholikentag“ lockte zahlreiche Familien nach Hasselt. Hier hatte der pastorale Raum Bedburg-Hau, Kleve, Kranenburg und Kalkar unter dem Motto „Jugend. Glaube. Erleben“ ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Unter den Besuchern war auch Weihbischof Rolf Lohmann, der zu Beginn einen Gottesdienst feierte.

Wer den Weg am Sonntag, 7. Juli, trotz der Sommerferien zum „Kleinen Katholikentag“ an und in der Jugendkirche in Hasselt fand, der musste nicht überzeugt werden, dass Kirche jung ist. Der sah, fühlte und erlebte es. Nicht nur im Familiengottesdienst mit Weihbischof Rolf Lohmann, sondern auch bei den vielen Aktionen im Anschluss.

„Es ist mir eine Freude, zu solch einem schönen Anlass hier sein zu können“, erklärte Weihbischof Lohmann. Untermalt wurde die gute Stimmung vom Jugendchor Bedburg-Hau Colourful Voices, die den Gottesdienst stimmlich untermalten. „Es ist so wichtig, dass wir unseren Glauben gemeinsam feiern. Kirche ist jung! Sie lässt sich nicht einsperren in irgendwelche Sakristeien. Sie ist mitten unter uns“, betonte Lohmann. So wie er auch mitten unter den Jugendlichen war. Ob im Gespräch mit Kirchenbesuchern oder draußen am Stand der Messdiener von Bedburg-Hau. Übrigens sind die Bedburg-Hauer Messdiener eine Gruppe mit 250 Mitgliedern. Tendenz steigend. Scheint also was dran zu sein: Kirche ist jung.

Das bewiesen die Jugendlichen anhand ihres Engagements. Sie alle hatten unter der Leitung von Julia Koch (zuständig im Bistum für die Jugendarbeit der Dekanate Kleve, Emmerich und Xanten) und des Bedburg-Hauer Pfarrers Theo Kröll allerhand auf die Beine gestellt. „Junge Leute, die sich in der Kirche zuhause fühlen, sollen hier auch Gemeinschaft erleben“, betonte Kröll. Und Julia Koch ergänzt: „Uns ist es ganz wichtig zu zeigen, wie viel Jugendarbeit in der Kirche geleistet wird.“ Das bewiesen viele einzelne Gruppen – von den Pfadfindern bis hin zu den Messdienern.

„Wir basteln hier beispielsweise Paracord-Armbänder“, berichtete Anna Janßen von den Kalkarer Messdienern Heilig Geist. Sie und ihre Crew freuten sich auf Kontakte mit anderen jungen Leuten. „Die Kirche unterstützt uns bei coolen Aktionen wirklich sehr. Das macht Spaß und sorgt auch dafür, dass wir nun zehn neue Jugendliche in unseren Reihen und auch zwei neue Leiter begrüßen können.“

Und cool sind die Kalkarer sowieso, den beim „Kleinen Katholikentag“ auf dem Kirchplatz aufgestellten Rodeobullen nahmen sie gerne in Beschlag. Und nicht nur an der übergroßen Dartscheibe mit Klettfußbällen als Pfeilersatz landeten die Jugendlichen vom Zeltlager Kranenburg den ein oder anderen Treffer, sondern auch an ihrem Stand mit Essensangeboten und einem Barfuß-Mini-Sinnespfad. Sämtliche Spielgeräte (Kinositze, Bungee, Dartsscheibe und Bull-Riding) hatte übrigens Heiner Dünkelmann mitgebracht. Indoor gab’s dann noch Laser-Schießen und für Rateköpfe auch eine digitale Schnitzeljagd. Alles stand aber im selben Zeichen: Eine junge Kirche, die mit jungen Leuten eine neue Generation wieder im Glauben stärken und vereinen möchte.

 

Text: Bischöfliche Pressestelle
Fotos: Anke Gellert-Helpenstein
07.07.2024