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19 Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge beauftragt

18 der 19 der ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden im Anschluss an die gottesdienstliche Einführung in der St. Walburgis Kirche in Alpen-Menzelen. Ganz links, Kerstin Pekur-Vogt, ganz rechts Peter Bromkamp, beide hauptamtliche Notfallseelsorgende und Koordinierende des Dienstes. (Foto: © Ronald Brede)

19 ehrenamtliche Notfallseelsorgende beginnen jetzt in den Kreisen Wesel (12) und Kleve (7) ihren Dienst.  Am 29. Juni 2024 wurden sie damit in einem feierlichen Gottesdienst in der St. Walburgis Kirche in Alpen-Menzelen, beauftragt. Ausgebildet hatten sie die beiden hauptamtlichen Notfallseelsorgenden, Kerstin Pekur-Vogt und Peter Bromkamp, während der vergangenen sechs Monate. Mit Pfarrerin Laura Bowinkelmann, im Kirchenkreis Moers in der leitenden Skriba-Position, gestalteten sie jetzt auch den ökumenischen Einführungsgottesdienst.

In ihren Grußworten würdigten Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel, Bianca van der Heyden, Landespfarrerin für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), und Jürgen Baetzen, Leiter für Bevölkerungsschutz und Rettungswesen des Kreises Kleve, das Engagement und die Bereitschaft der neuen Notfallseelsorger, Menschen in akuten Krisensituationen beizustehen. Auch Rainer Gilles, Kreisbrandmeister des Kreises Kleve, und Udo Zurmühlen, Kreisbrandmeister des Kreises Wesel, nahmen am Gottesdienst teil. 

In der Notfallseelsorge steht eine große Zahl von Haupt- und Ehrenamtlichen Menschen bei, die z.B. einen schweren Unfall hatten. Ebenso leisten sie Erste Hilfe für die Seele bei An- und Zugehörigen, die unerwartet einen lieben Menschen verloren haben oder um sein Leben bangen. 

Die Ausbildung dazu umfasst viele Wochenenden mit theoretischen, praktischen und vor allem praxisnahen Abschnitten. Die Ehrenamtlichen benennen künftig ihre Rufbereitschaft im Rahmen ihnen möglicher Tage oder Wochen und sind bereit, auch in frühen und späten Tageszeiten oder Nachts Menschen beizustehen. Ihre Unterstützung gilt allen Menschen unabhängig von ihrer Religions- oder Kirchenzugehörigkeit. Gerufen werden Notfallseelsorgende allein von Rettungskräften. 

„Ich bin den nun eingeführten Frauen und Männern dankbar, dass sie diesen wichtigen Dienst übernehmen und Menschen in akuten Notfallsituation zur Seite stehen, mit ihnen sprechen, schweigen, beten, je nach Bedürfnis“, sagt Kerstin Pekur-Vogt. Ihr katholischer Kollege Peter Bromkamp ergänzt. „Die Ausbildung ist sehr profund. Gleichwohl kann dieses Ehrenamt sehr belastend sein. Selbstverständlich stehen wir ihnen auch zur Verfügung, wenn sie Beistand benötigen.“