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Basilikaorganist Lehnen: „Unsere Orgel klingt besser als je zuvor“

Der Arbeitsplatz von Elmar Lehnen (sitzend) ist von der Empore ins linke Seitenschiff verlegt worden. Gemeinsam mit Bastian Rütten schreibt er derzeit ein Magnificat für die Adventszeit

Bastian Rütten (links) und Elmar Lehnen wollen zeigen, dass sich die Restaurierung der Orgel in der Marienbasilika gelohnt hat.

Sie hat zwei Weltkriege und einen Brand überstanden, ihrem Klang lauschten der damalige Papst Johannes Paul II. und Mutter Teresa ebenso wie zahllose Pilgerinnen und Pilger, die alljährlich zur Wallfahrt ins niederrheinische Kevelaer kommen. Doch die Jahrzehnte gingen nicht spurlos an der Orgel der Marienbasilika vorbei, deren ursprünglich romantischer Klang nicht zuletzt durch mehrere Umbauten immer mehr verloren ging.

Umfangreich ist das Instrument in den vergangenen Monaten vom Fachbetrieb Romanus Seifert und Sohn restauriert und in mühsamer Feinarbeit durch Marco Ellmer neu intoniert worden. „Wir sind alle sehr euphorisch, die Orgel klingt besser als je zuvor“, verspricht Basilika-Organist Elmar Lehnen. Sein Arbeitsplatz, der Spieltisch, ist von der Empore nach vorne, ins linke Seitenschiff, gewandert. „Viele Menschen staunen über den neuen Klang der Orgel“, weiß er aus Gesprächen nach Gottesdiensten. Über die neue Positionierung freut sich auch Pastoralreferent Dr. Bastian Rütten als Mitglied der Wallfahrtsleitung: „Das Orgelspiel ist nicht nur untermalendes Beiwerk, sondern ein Bestandteil der Liturgie, diese Rolle wird so gestärkt.“

Die erfolgreiche Restaurierung feiert Kevelaer mit einem Orgelfestjahr, dessen Programm die Herzen der Musikfreunde höher schlagen lassen dürfte. „Es geht direkt los mit einem Paukenschlag“, verspricht Rütten. Am Freitag, 8. März, wird der frühere Basilikaorganist Wolfgang Seifen nach Kevelaer kommen und dort gemeinsam mit dem Rheinischen Oratorienorchester ein Symphoniekonzert spielen. Aufgeführt werden, unter Leitung von Professor Constantin Alex aus Berlin, Werke von Theodore Dubois, Wolfgang Seifen sowie Improvisationen. Lehnen ist sich sicher, dass das Konzert zum Beginn nicht nur gleich einer der Höhepunkte des Festjahres ist, sondern die Zuhörerinnen und Zuhörer auch neugierig auf die anderen Veranstaltungen macht. „Wir haben über das ganze Jahr verteilt wirklich sehr unterschiedliche Konzerte im Programm, die viele unterschiedliche Genres bedienen“, verspricht er. Rütten freut sich auf „viele bekannte Künstler“, die das Orgelfestjahr in Kevelaer gestalten. Schon jetzt arbeiten Rütten und Lehnen gemeinsam am letzten Konzert der Reihe – am Sonntag, 1. Dezember, führen sie erstmals ein gemeinsam erarbeitetes Magnificat auf, unterstützt durch den WDR-Rundfunkchor und die Brassfabrik 4.0.

Das komplette Programm des Orgelfestjahres ist auf www.wallfahrt-kevelaer.de abrufbar, dort gibt es auch einen Link zum Ticketshop. „Wer das Symphoniekonzert oder die anderen musikalischen Höhepunkte in unserer Basilika nicht verpassen möchte, sollte aufgrund der hohen Nachfrage und der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Plätze möglichst bald zugreifen“, rät Rütten.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Foto: Bischöfliche Pressestelle/Christian Breuer
01.02.2024

Matomo